Orthomolekulare Medizin - Was ist das?
[22.02.2017]

© Dr. Christian Pegger

Orthomolekulare Medizin ist die Erhaltung von Gesundheit und die Behandlung von Erkrankungen durch die Verabreichung in ihrer Konzentration veränderter körpereigener Substanzen, frei nach Linus Pauling (Nobelpreisträger).

 

Orthomolekulare Medizin (Mikronährstofftherapie) wird angewendet zur Vorbeugung, Besserung oder Heilung von Erkrankungen.

Sie arbeitet hauptsächlich mit Substanzen, die normalerweise im Körper vorkommen und für seine Gesundheit oder Gesundung essentiell sind.

Orthomolekulare Medizin will ergänzen, nicht ersetzen!

 

Die orthomolekulare Nährstofftherapie findet ihren Ausgangspunkt in den Vereinigten Staaten von Amerika und ist dort seit 1978 zugelassene Heilmethode.

Seit mehr als 50 Jahren hat sie dort Bedeutung in der Behandlung akuter wie chronischer Erkrankungen, aber auch in der Prävention ebensolcher erlangt.

 

In Europa wird die Orthomolekulare oder Mikronährstoffmedizin – ohne dass dieser Ausdruck verwendet wird – bei zahlreichen Erkrankungen angewendet: z.B. Magnesium in der Kardiologie, Vitamin C im Bereich Immunologie, verschiedenste B-Vitamine in der Neurologie u.a.m..

 

Die Orthomolekulare Medizin (OM) oder Mikronährstofftherapie (MNS) stützt sich auf natürliche Regulationsmechanismen und biochemische Zusammenhänge unseres Körpers. Sie beruht auf Ernährungswissenschaft, Biochemie, Zell- und Molekularbiologie, Physiologie, Allgemeinmedizin, Toxikologie und Immunologie.

  

Die OM/MNS versucht, Krankheiten zu verhüten, zu bessern oder zu heilen, indem sie die Konzentrationen der Stoffe, die normalerweise im Körper vorhanden sind, variiert. Auf diese Reize reagiert der Körper im Sinne seiner eigenen Regulation. Es kommt zu einer Aktivierung bzw. Reaktivierung des Zellorganismus, Stabilisierung des physiologischen Gleichgewichts, frühzeitiger Intervention im Energie- und Stoffwechselhaushalt, Optimierung der Reparaturmechanismen, um nur die wichtigsten Vorgänge zu nennen. Hier greifen Prävention und Therapie nahtlos ineinander.

 

Die OM/MNS setzt vor allem auf körpereigene Mikronährstoffe anstelle von Pharmaka.

 

 


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© Dr. Christian Pegger