Höhenverträglichkeitstest

Bei einem Höhenverträglichkeitstest befindet man sich für 30 Minuten unter vordefinierten Sauerstoffmangelbedingungen.

 

Anhand des Sauerstoffsättigungsabfalls während der Exposition und Schnelligkeit seiner Normalisierung wird auf das restveranlagte Risiko, eine schwere Höhenerkrankung zu erleiden, rückgeschlossen.

 

Die Testung ist keine Garantie und ersetzt keinesfalls die richtige Akklimatisierung am Ort des Unternehmens, aber Sie gibt einem den nicht unwichtigen Hinweis, von vornherein ein erhöhtes Risiko aufzuweisen!

 

Bei erhöhtem Risiko können somit bereits vor geplanter Reise weitere Sicherheitsvorkehrungen (psychische und physische Vorbereitung im Heimatland, Anpassung bzw. Änderung des Höhenprofils und der Höhentaktik, medikamentöse "Hilfen") getroffen werden, die das Risiko weiter minimieren. 

 

Somit stellt der Höhenverträglichkeitstest ein modernes "Sicherheitstool" alpiner Unternehmungen dar!

 


Der Mangel an Sauerstoff führt in der Höhe zu Kurzatmigkeit und somit zu einer Hyperventilation. Reaktiv kann es zu einer Vielzahl an Symptomen kommen, die sich mit zunehmender Höhe verstärken.

 


Man unterscheidet dabei zwischen der „milden“ akuten Höhenerkrankung (AMS) 

und den beiden schweren Formen, dem Höhenlungenödem (HAPE) und dem Höhenhirnödem (HACE).

 

 

Die chronische Höhenkrankheit tritt nur bei Höhenbewohnern auf.

 

 

Höhenrausch
In der Höhe kann es aber auch paradoxerweise zu euphorischen Anfällen kommen - dieses Phänomen nennt man "Höhenrausch".

 

 

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© Dr. Christian Pegger